Montag, 3. Juli 2017

Die Weser Fähre

Unsere sonntäglichen Ausflüge werden zur Zeit von oben gesegnet mit Regen.  Es gibt schlimmeres als ein wenig Nieselregen und grau verhangenen Himmel und so taten wir trotzdem das, was wir schon lange vor hatten: einmal mit der Fähre Pusdorp fahren. Einen Blick auf den Molenturm von der Wasserseite erhaschen, hinüber auf die andere Weserseite zum Lankenauer Höft, zurück an der roten Barke vorbei zum Pier 2, und wieder zum Fähranleger beim Molenturm. Wir werden das sicher wiederholen denn für Fotos war das Wetter arg schlecht.







Samstag, 1. Juli 2017

an der Schlachte in Bremen




Die Schlachte, das ist eine Flaniermeile direkt an der Weser. Ein paar Schritte entfernt von der Innenstadt mit Rathaus, Dom und Marktplatz. In einem Weserbogen gelegen mit zahlreichen kleinen und großen Schiffen die hier wie an einer Schnurr aufgereiht liegen. Die Schlachte hat ihren Namen nicht daher, dass hier anno dazumal die Metzger ansässig waren. Nein, das Wort ist abzuleiten von einschlagen, Pfähle einschlagen genauer gesagt, für eine Hafenbefestigung. Denn ursprünglich ist hier einmal der Hafen Bremens gewesen. Wie man der Info-Tafel an der Kaimauer entnehmen kann ist das sehr, sehr lange her.  Heute sitzt man oberhalb der Weserpromenade im Biergarten und schaut hinunter auf den Fluss. Zahlreiche Restaurants reihen sich hier aneinander. Es gibt den Flohmarkt, den Kajenmarkt , zahlreiche Events wie das Drachenbootrennen oder die legendäre Badeinselregatta und als Höhepunkt im Dezember den Schlachte-Zauber, einen mittelalterlichen Markt unter eisblau angestrahlten Bäumen.





Schlachtezauber


Unterhalb der Mauer und den Biergärten lässt sich auf der Weserpromenade direkt am Fluß die 2 km lange Strecke zwischen W. Kaisen- und Stephanibrücke bewältigen. Bis zum Wesertower kommt man auf diese Weise.  Am Martinianleger vor der namensgebenden Kirche starten die Ausflugsschiffe.  Neben dem "Pfannkuchenschiff" Admiral Nelson hat mittlerweile der Segler Alexander von Humbold Stellung an der Weser bezogen. Zahlreiche kleinere historische Schiffe liegen an den Anlegern längs der Weserpromenade. Es gibt viel zu sehen und es ist immer was los.





hier hat die "Admiral Nelson" noch ein Alleinstellungsmerkmal


seit November 2016 leistet die alte "Alexander von Humbold" ihr Gesellschaft



Biergärten an der Weser



die Martinikirche 



Fußgängerbrücke hinüber zum Teerhof, einer Halbinsel in der Weser mit teuren Wohnungen





die Ausflugsschiffe der "Hal Över" Flotte sind immer emsig im Einsatz




vom Schiff gesehen sieht das dann so aus






und zur Abendstunde wird es dann romantisch







Montag, 29. Mai 2017

Großmarkt Bremen in der Überseestadt




Am Sonntag war Tag der offenen Tür im Großmarkt Bremen.  Eine Gelegenheit, die sich viele Bremer nicht entgehen ließen, liegt doch die letzte Möglichkeit den für Normalverbraucher sonst nicht zugänglichen Großmarkt zu besuchen, schon Jahre zurück.


Ein Blick über einen Teil des Großmarkts von der Promenade des Europahafens aus.  Fotografiert zwischen den Gebäuden am Europahafen hindurch vor 2 Jahren. Halle II und III vor der Kulisse vom Speicher XI, dahinter die markanten Gebäude der Rolandmühle.  Am Tag der offenen Tür gab es Gelegenheit, die Szene vom Gelände des Großmarkt selbst noch einmal in beide Richtungen nach zu empfinden. 







Blick auf den denkmalgeschützten Speicher XI an der vorderen Längsseite des Großmarktes. Genutzt wird das Backsteingebäude vom Restaurant Port, Büros, Hafenmuseum, der Hochschule für Künste u.a.


Details am Speicher XI, erbaut 1902 - 1908


am Rande, in einem ehemaligen Gleisbett blühen Heckenrosen.


am Kopfende, vor dem Restaurant Port, steht ein Kran als Erinnerung an die Zeiten, als diese lastenschwingenden Ungetüme den ehemaligen Überseehafen prägten. Das Hafenbecken wurde 1998 zugeschüttet. Bremen hatte nach Aufkommen der Containerschiffahrt seine Bedeutung als Hafen eingebüßt.  Das Hafenbecken wurde nicht mehr gebraucht. Übrig sind von den ehemaligen Handelshäfen noch der Europahafen und der Holz- und Fabrikenhafen.  Auf der neu gewonnenen Fläche des Überseehafens ist seitdem ein neuer Ortsteil im Werden: die Überseestadt.  








Auf dem Großmarkt gab es viel zu sehen.  Groß ist die treffende Beschreibung für alles. Große Hallen, großes Angebot und ein großes Gelände, das sich direkt auf der Fläche des zugeschütteten Überseehafens befindet.  Alles flankiert von den alten Speichern und neuer Bebauung zur Weserseite hin.  Die Eindrücke waren so mannigfaltig, dass man sich eine Wiederholung der öffentlichen Präsentation wünscht um gezielter schauen zu können. 











im Hintergrund ist hier der Landmarktower zu sehen. Er steht als Wahrzeichen der Überseestadt auch für die neue Wohnbebauung längs der Weser.  


Donnerstag, 4. Mai 2017

Dorfflohmarkt

Unsere Sonntagsausflüge sind ein wenig eingeschlafen. Meist sind wir auf dem Flohmarkt in Bremen unterwegs.  Diesmal war unser Ziel ein Dorfflohmarkt in Horstedt. Ein idyllischer kleiner Ort an der Weser.  Entlang der Straßen waren die Stände aufgereiht, boten alles, was Haus und Hof so herzugeben hatten.  Viel Leute, viel Angebot, die Weser gleich hinter dem Deich und vor allem schönes Wetter.  Was will man mehr.


gut ausgeschildert,  vor großen schönen Höfen ..


wurde alles Erdenkliche feilgeboten.


Für jeden was dabei




und hinter dem Deich fließt die Weser durch das Maigrün an den Ufern